Maria Ressa fotografiert von Richard James Mendoza/Imago.

Die Vergabe des Friedensnobelpreises 2021 an die regierungskritische philippinische Journalistin Maria Ressa ist für missio München ein wichtiges Zeichen im Kampf gegen die mörderische Politik von Präsident Rodrigo Duterte. missio-Präsident Monsignore Wolfgang Huber betont: "Mutig und selbstlos erhebt Maria Ressa auf den Philippinen ihre Stimme – und bringt sich dadurch immer wieder in große Gefahr.

Zu Beginn des neuen Schuljahres in Bayern bietet missio München in einer neu gestalteten Bildungsdatenbank Unterrichts- und Bildungsmaterial rund um die Themen Welt-Kirche und Eine-Welt an. Die neue missiothek liefert unter www.missiothek.de  Religionslehrerinnen und –lehrern sowie allen, die in der Pastoral, in Kindertageseinrichtungen oder in der Schule tätig sind, Anregungen und Bausteine, um globales und interkulturelles Lernen im Unterricht und in der Arbeit mit Gruppen zu fördern oder um eine liturgische Feier vorzubereiten.

Mit der neuen digitalen Begegnungsplattform #missioforyou bringt missio München Jugendliche und junge Erwachsene aus afrikanischen und asiatischen Ländern und Deutschland näher zusammen. Mit der Aktion sollen junge Menschen hier bei uns, aber auch in den missio-Partnerländern Einblicke in die Lebenswirklichkeiten der jeweils anderen bekommen. Was beschäftigt uns gerade hier und dort? Wie finden wir uns alle in einer sich ständig wandelnden Welt zurecht? #missioforyou soll helfen, globale Zusammenhänge zu erkennen und den Bezug zu den jeweiligen Lebenswelten herzustellen.

missio München hat seinen eigenen Podcast gestartet: Unter dem Titel "Reisewarnung! – Mit missio München unterwegs in Afrika, Asien und Ozeanien" stellt das Hilfswerk Länder vor, in die sonst kaum jemand reist. Der Podcast kann auf allen bekannten Audio-Streaming-Portalen wie spotify, deezer, google und apple podcasts gehört werden. Folgen unter anderem zu den westafrikanischen Ländern Mali, Niger und Burkina Faso, zu Tansania, Senegal sowie zu den Philippinen, zu Äthiopien und zum Irak sind bereits online. "Reisewarnung!" erscheint immer am ersten Donnerstag eines Monats.

Lernen in Zeiten von Corona, das geht – mit engagierten Schülerinnen und Schülern und einem durchdachten Konzept. Die Bildungsinitiative "Jesuit Worldwide Learning" (JWL) bringt mithilfe von E-Learning-Programmen Hochschulbildung in 17 Länder in Afrika, Asien und Südamerika und erreicht damit die Ränder der Gesellschaft. Das Konzept funktioniert auch zu Corona-Zeiten, wie der geschäftsführende Präsident Peter Balleis im Interview mit dem in München erscheinenden missio magazin berichtet.

missio-Partnerin Schwester Mary John Mananzan kämpft auf den Philippinen für die Menschenrechte.

Mary John Mananzan wurde von philippinischen Regierungskreisen vor kurzem als "Terroristin" gebrandmarkt – und kämpft dennoch weiter für die Menschenrechte in ihrer Heimat. Sie kann einfach nicht anders: Sobald sie irgendwo Unrecht spürt, muss sich Schwester Mary John Mananzan zu Wort melden – auch mit 82 Jahren, unerschrocken und unermüdlich. Als vor kurzem die regierungskritische philippinische Journalistin Maria Ressa in einem Verleumdungsprozess verurteilt wurde, kritisierte die Missionsbenediktinerin die Entscheidung heftig.