Was ist missio for life?

missio for life ist das Lernerlebnis zu sozialer Gerechtigkeit weltweit. Mit der interaktiven Ausstellung des internationalen Hilfswerks missio München gewinnen Jugendliche Einblicke in Lebenswirklichkeiten von Gleichaltrigen auf den Philippinen, in Indien und Tansania.
Unser Anliegen im Rahmen des globalen Lernens ist es, Schülerinnen und Schülern eine Vorstellung von sozialen Problemen in der Welt zu vermitteln: Renu aus Indien, Mercedes und Paulo von den Philippinen und Geoffrey aus Tansania sind die Protagonisten, an deren Leben sie teilhaben dürfen. Arrangierte Ehen, Mitgiftmord, Menschenhandel, armutsbedingte Prostitution, der Überlebenskampf als Straßenkind und Ausgrenzung wegen einer Behinderung – das sind die Geschichten. Zur Vor- und Nachbereitung gibt es didaktisches Unterrichtsmaterial sowie die kostenlose Game-App "Renu und die Sari-Revolution".

Das Ziel von missio for life ist es, Jugendliche zu unterstützen, sich in einer sich ständig wandelnden Welt zurechtzufinden, globale Zusammenhänge zu erkennen und den Bezug zu ihrer eigenen Lebenswelt in Deutschland herzustellen. missio bietet mit diesem transmedialen Lernerlebnis ein spannendes Unterrichtsgeschehen für Ihre Schülerinnen und Schüler. Die Inhalte werden über Tablets und VR-Brillen erzählt und durch Spiele verdeutlicht. Die mitgebrachten Exponate bilden die Brücke zwischen der virtuellen und der realen Welt.

Wir stehen gerade jetzt in Zeiten der weltweiten Corona-Pandemie Seite an Seite mit unseren Projekt-Partnern in Afrika und Asien. Auch wenn wir mit unserer interaktiven Ausstellung in den nächsten Wochen nicht unterwegs sind, sind wir jederzeit über unseren Kontakt für Euch erreichbar!

Aktuelles

missio-Partnerin Schwester Mary John Mananzan kämpft auf den Philippinen für die Menschenrechte.

Schwester Mary John kämpft für die Menschenrechte auf den Philippinen

Mary John Mananzan wurde von philippinischen Regierungskreisen vor kurzem als "Terroristin" gebrandmarkt – und kämpft dennoch weiter für die Menschenrechte in ihrer Heimat. Sie kann einfach nicht anders: Sobald sie irgendwo Unrecht spürt, muss sich Schwester Mary John Mananzan zu Wort melden – auch mit 82 Jahren, unerschrocken und unermüdlich.

Das neue missio magazin

Westafrika und das Thema Frieden steht im Mittelpunkt unseres Monats der Weltmission im Oktober - und auch unseres neuen missio magazins. Lest hier spannende Reportagen aus Mali und Niger! ...außerdem jede Menge Hintergründe und Interviews zu den Themen der Weltkirche.

Father Furaha mit einem Mädchen in seinem Rehabilitationsprojekt

Wiedersehen in Tansania

Das Simama-Projekt von Father Furaha in Tansania ist Inspiration für das Virtual-Reality-Modul unserer interaktiven Ausstellung. Darin tauchen die Schüler in das Leben des tansanischen Jungen Geoffrey ein, der nach einem Unfall gelähmt bleibt. Vor einem Jahr haben wir Father Furaha in Mbeya besucht. Jetzt berichtet er, wie hart die weltweite Corona-Pandemie die Familien trifft.